Mikro-BHKW nur bei passenden Wärmebedarf geeignet

Nach einer aktuellen Analyse der Stiftung Warentest in deren Rahmen zwei Mikro-Blockheizkraftwerke getestet wurden, kam es zu dem Ergebnis dass diese störungsfrei laufen und sowohl Strom als auch warmes Wasser zuverlässig liefern. Jedoch rechnen sich die Minikraftwerke nicht für jeden Haushalt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Studie: Energiewende macht Ökostrom billiger als Kohle

Auf der Grundlage einer weitreichenden Studie für das Bundesumweltministeriums schlussfolgern mehrere Forscherteams, dass Ökostrom schon in einigen Jahren billiger sein könnte als Kohlestrom. Bis 2030 soll sich der Preis für letzteres auf nur noch 7,6 Cent pro Kilowattstunde belaufen. Steinkohle und Erdgas hingegen könnten bis dato 9,4 Cent kosten. Diesen Beitrag weiterlesen »

Ökostrom wird billiger – Immer mehr Ökostrom-Tarife

Die Atomkatastrophe im japanischen Fukushima wurde am 11.März 2012 ein Jahr alt und führte zu einem Umdenken in der Politik. Die Energieversorgung soll in Deutschland in Zukunft verstärkt über erneuerbare Energien erfolgen. Auf dem deutschen Energiemarkt legt die Zahl der Ökostrom-Tarife zu und damit verbunden sinken die Preise. Zum Jahresende 2008 gab es nur rund 25 Ökostrom-Tarife und heute sind es über 70 Tarife, zwischen denen die Verbraucher wählen können. Die Preisdifferenz zum Strom aus fossilen Energiequellen verringert sich immer stärker. In zahlreichen Orten ist der Ökostrom zwar praktisch genauso teuer wie der Graustrom aber nur ein geringer Teil aller Verbraucher sucht in den Preisrechnern nach Ökostromtarifen. Bei einem weiteren Preisrückgang dürfte der Preisunterschied gegenüber dem Graustrom wegfallen und damit der Ökostrom attraktiver für die Privathaushalte werden. Die Verbraucher können heute bereits gutes Geld sparen mit dem Wechsel zu einem Ökostromanbieter.

Energieversorger erhöhen Strompreise im März und April

In Deutschland heben bundesweit 183 Energieversorger ihre Strompreise im März und April an. Im Rajmend der Preiserhöhung werden über 1000 Stromtarife durchschnittlich 3,5 Prozent teurer. Die Preisanhebung betrifft elf Millionen Haushalte. Ein durchschnittlicher Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden Strom entspricht dies einer jährlichen Mehrbelastung von 35 Euro. Die Kunden von Grundversorgern und Stadtwerken sind besonders stark von der Preiserhöhung betroffen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Zehn Millionen Stromkunden müssen mehr zahlen

Die Strompreise in Deutschland steigen erneut, weil bundesweit 178 Energieversorger im März und April ihre Preise anheben. Im Durchschnitt müssen die Verbraucher einen drei Prozent höheren Strompreis zahlen, wie das Verbraucherportal Check24.de berichtete. Diesen Beitrag weiterlesen »

Windpark vor Sylt hat Probleme

Der Energiekonzern RWE AG läutet mit seiner Tochterfirma RWE Innogy durch die Errichtung des Offshore-Windparks „Nordsee Ost“ vor Sylter Küste ein neues Zeitalter der Stromgewinnung ein. Der Aufbau des Windparks wird allerdings länger dauern als geplant. Der Grund für diese Verzögerung sind generelle Probleme bei der Netzanbindung des Parks. Nach Angaben von Hans Bünting, dem künftigen Chef des Energieversorgers, wäre das Ziel der Bundesregierung bis zum Jahr 2020 eine Windkraftleistung von 10.000 Megawatt in der Nordsee aufzubauen nicht erreichbar. Zur Zeit verfügt RWE Innogy über drei Offshore-Windparks vor Großbritannien und einem Windpark vor der belgischen Küste. Laut Bünting sei man damit in ganz Europa der drittgrößte Anbieter in der Branche. Diesen Beitrag weiterlesen »

Vorsicht vor Bonuszahlungen bei Stromtarifen

Bei Stromtarifen wird verstärkt mit Bonuszahlungen geworben, wenn die Kunden einen Vertrag abschließen. Jedoch besteht für Kunden die Gefahr durch Bedingungen in den AGB getäuscht zu werden. Als Beispiel sei nun ein Streitfall genannt. Im aktuellen Streitfall gewährte der Energieversorger seinen Neukunden eine einmalige Bonuszahlung. Diesen Beitrag weiterlesen »

Bundesnetzagentur-Chef Kurth: Keine explodierenden Strompreise

Laut dem scheidenden Präsidenten der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, sind keine schnell explodierenden Strompreise im Zuge der Energiewende zu erwarten. In einem Interview mit der Rheinischen Post erklärte Kurth: “Alles in allem rechne ich nicht mit sprunghaften Strompreiserhöhungen durch die Energiewende.” Diesen Beitrag weiterlesen »

Flexiblere Stromtarife gefordert

Nach einer Forderung des Bundesnetzagentur-Chefs Matthias Kurth sollten die Energieversorger bald flexiblere Stromtarife für ihre Kunden anbieten, wie er gegenüber den Zeitungen der WAZ-Gruppe mitteilte. Die Kunden würden Anreize benötigen, damit sie den Strom nicht zu Spitzenlastzeiten beziehen. Zum Beispiel könnte das Akku eines Elektroautos in den Nachtstunden aufgeladen werden, wenn Energie teilweise im Überfluss zur Verfügung steht. Laut seinen Angaben würden in der intelligenten Steuerung der Nachfrage gewaltige Potentiale stecken und könnte einen wesentlichen Anteil zur Energiewende beisteuern.

Er forderte die Verbraucher erneut zu einer stärkeren Wechselbereitschaft auf. Die Ersparnis durch einen Anbieterwechsel würde sich für eine Familie auf 200 Euro und mehr pro Jahr belaufen. Nur 15 Prozent der Bürger hätten ihren Energieversorger bislang gewechselt. Nach Angaben von Kurth hätten 50 Prozent der Kunden noch den teuersten Tarif beim Grundversorger. Die Strompreise werden der Deutschen Energieagentur nach bis zum Jahr 2020 um rund 20 Prozent teurer sein als heute.

Massenentlassungen bei den großen Stromversorgern?

Die großen Energieversorgern drohen mit der Entlassung von zehntausenden Mitarbeitern. Beim Energiekonzern RWE AG sollen allein 8000 Mitarbeiter entlassen werden im Rahmen einer Umstrukturierung. Die Gewerkschaften zeigen sich gegenüber der “Rheinischen Post” allerdings skeptisch. Die Verantwortlichen bei RWE trennt sich von einigen Beteiligungen und wird als Deinvestition bezeichnet. Laut dem RWE-Sprecher Volker Heck muss sich kein Mitarbeiter um seinen Arbeitsplatz sorgen, wenn alles so klappen sollte wie geplant.

Der Verkauf der Beteiligungen bedeute nicht die gleich die Kündigung von Mitarbeitern. Es sollen ausgewählte Gas- und Kohlekraftwerke in die Eigenverantwortung entlassen werden. Nach Angaben des Energiekonzerns könnten sich den Angestellten dadurch völlig neue Perspektiven eröffnen. Der Hauptgrund für die derzeit schwierige Situation sei der überraschende Atomausstieg. Die Abschaltung der Kernkraftwerk kostet Milliarden und zugleich müssen die Energieversorger die Stromversorgung sicherstellen. Diese Kosten müssen irgendwie ausgeglichen werden. Neben RWE sollen auch E.ON und EnBW bereits Entlassungen planen aber diese Pläne sind bisher nicht bestätigt worden.