Archiv für Oktober 2009
Inductive Powerstation – Kabellose Stromübertragung für Akkus
Das Hamburger Unternehmen Vidis, Hersteller von Zubehör, bringt nun mit der Inductive Powerstation ein neues Aufladesystem für Akkus von Konsolen wie zum Beispiel der Nintendo DS Lite, DSi, Wiimote, Balance Board und Xbox-360-Controller auf den Markt. Auf diese Weise ist kein Kabel mehr nötig, um die Akkus der Konsolen mit Strom zu versorgen. Die Inductive Powerstation arbeitet mit magnetischen Feldern, um den Strom zu übertragen. Hier kommt eigentlich die selbe Funktionsweise wie bei modernen Herdplatten und auch elektrischen Zahnbürsten zum Einsatz.
Man muss die jeweiligen Akkus also nur noch in den Controllern auf die Ladestation legen, und schon werden sie wieder Energie versorgt. Dies ist je nach Größe mit bis zu drei Fernbedienungen gleichzeitig möglich. Mit einem Preis von 30 Euro für die Inductive Powerstation und rund 15 Euro für die dazu passenden Akkus handelt es sich hierbei ausnahmsweise mal um eine recht günstige Anschaffung.
Schlaue Stromnetze für die USA und Deutschland

"© 2009 ablestock / jupiterimages"
Der amerikanische Präsident Barack Obama hält sich bislang recht gut an seine Versprechen – auch im Energiebereich will er nun Nägel mit Köpfen machen und hat daher ein Konjunkturprogramm zur Modernisierung der Stromnetze in die Wege geleitet. Im Rahmen dieses Projektes soll die gesamte Infrastruktur so ausgestattet werden, dass sich der Ökostrom auch im ganzen Land nutzen lässt. Das kostet die USA zwar einige Milliarden Dollar, soll auf der anderen Seite jedoch auch Tausende von Jobs für die amerikanische Bevölkerung schaffen.
Das Geld für die Modernisierung der Stromnetze, auch „Smart Grids“ (schlaue Raster bzw. Stromnetze) genannt, soll aus einem eigens dafür eingerichteten Öko-Fonds stammen, der insgesamt 3,4 Milliarden Euro für diese Zwecke bereit hält. Mit einem Teil des Geldes sollen nun also mehrere hundert dieser Smart-Grid-Projekte finanziert werden. Darüber hinaus sollen auch rund 1,1 Millionen Verbraucher mit schlauen Stromzählern ausgestattet werden, wofür das Geld ebenfalls aus dem Ökofonds entnommen wird. Auch hierzulande sollen übrigens rund 140 Millionen Euro an Fördermitteln in die neuen Smart-Grid-Systeme gesteckt werden.
Steht Deutschland ein Stromengpass bevor?

"© 2009 photos.com / jupiterimages"
Die Deutsche Energieagentur hat nun berechnet, dass wenn man den bisherigen Kurs in Sachen Energiepolitik beibehält, schon bald zu einem Engpass bei der Stromlieferung kommen könnte. Demzufolge könnte schon im Jahr 2020 eine so große Menge an Strom fehlen, wie sie normalerweise von einem Dutzend der herkömmlichen Kraftwerke produziert wird. Diese Stromknappheit würde dann jedoch auch noch einen zweiten entscheidenden Nachteil haben – der Strom würde noch teurer werden, als er jetzt schon ist.
Im Jahr 2020 würde der Anteil von erneuerbaren Energien an der Gesamtstrommenge laut der nun durchgeführten Berechnungen rund 33 Prozent ausmachen, während er zur Zeit bei 17 Prozent liegt. Mit Hilfe der Kraft-Wärme-Kopplung werden derzeit rund 11 Prozent des Stroms, 2020 sollen es dann schon 19 Prozent sein.
Strom aus Algen und Co.

"© 2009 photos.com / jupiterimages"
Über Algen und andere Pflanzenreste freuen sich im Zweifel nur diejenigen, die diese auch verspeisen, und das sind in der Regel Fische und andere Meeressäuger. Bei Urlaubern am Strand oder aber auch an Deichen wird dieser Pflanzenmüll dagegen eher ungern gesehen. Nun aber haben Forscher eine Möglichkeit entdeckt, diese Pflanzenreste nützlich wieder zu verwerten – aus den Algen und Co. sollen dann nicht nur Kosmetika und auch Lebensmittel entstehen, sondern auch Strom.
Wobei sich der Strom generell besser aus hölzernem Treibgut erzeugen lässt, als aus den Algen und Pflanzen, da diese auch viel Sand beinhalten, der erst einmal von den Pflanzen getrennte werden müsste, bevor man den Rest weiter verarbeiten kann. All diese ist nicht nur aufwändig, sondern kostet auch eine Menge. Generell ist eine Verwertung der Seepflanzen also schon möglich, sie gestaltet sich lediglich als ein wenig kompliziert. Ob man in diesem Bereich im Laufe der Zeit zu neuen Erkenntnissen kommen wird, bleibt daher abzuwarten.
Das intelligente Stromnetzwerk von morgen

"© 2009 photos.com / jupiterimages"
Experten gehen davon aus, dass das intelligente Energiemanagement, das so genannte „Smart Grid“, ähnliche Dimensionen wie damals die Erfindung des Internets annehmen könnte – das intelligente Energiemanagement soll dann nämlich in der Lage sein, die Strommengen individuell an die jeweiligen Haushalte anzupassen, so dass der überflüssige Strom zurück in das Stromnetz fliesst. Darüber hinaus soll das intelligente Energiemanagement auch in der Lage sein, über eine Vernetzung der Haushaltsgeräte den Strom sekundengenau zu messen und ferner auch die Stromkosten zu analysieren.
Auf diese Weise könnte man nicht nur den Stromverbrauch überwachen und dementsprechend auch besser damit haushalten, sondern auch informiert werden, wenn etwas nicht stimmt, zum Beispiel dann, wenn der Stromverbrauch ungewöhnlich zu- oder abnimmt. Umgesetzt werden soll dieses Vorhaben anhand einer entsprechenden Software und einer Technik, die mit dem Stromzähler gekoppelt wird. Die verschiedenen Elektrogeräte sollen dann über das Internet miteinander vernetzt werden, so dass die Verbraucher über ein passendes Interface einen Überblick über den Energieeinsatz haben würden und dieser dann auch entsprechend optimiert werden könnte.
Solarstrom aus dem All
Vorerst handelt es sich dabei wohl eher nur um Zukunftsmusik, aber schon in zwanzig Jahren soll es möglich sein, Strom aus dem Weltall zu beziehen. Umgesetzt werden soll dieses Unterfangen durch riesige Solarkraftwerke, die sich in den Umlaufbahnen der Erde befinden. Diesen Beitrag weiterlesen »
Superturbine gewinnt Strom aus Gewässern, der Luft und der Kanalisation
Der Ingenieur Gerold Seyfarth hat nun eine Turbine erfunden, mit der es nicht nur möglich ist, Strom aus normalen Gewässern und der Luft zu erzeugen, sondern auch aus den eher zähen Gewässern der Kanalisation. Möglich ist dies, weil die Turbine nach dem Prinzip der archimedischen Schraube funktioniert – hier werden eventuelle Treibgüter entweder innerhalb der Turbine einfach weiterbefördert, oder aber außen vorbei geleitet. Wie eine Schraube hat die Turbine Windungen im Inneren anstatt Schaufeln, und daher kann sich hier auch nichts verfangen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Lage auf dem Strommarkt lässt zu wünschen übrig
Obwohl die offizielle Liberalisierung der Strommärkte eigentlich schon ein paar Jahre her ist, scheint sich im Kern noch nicht allzu viel geändert zu haben – es gibt zwar deutlich mehr Stromanbieter auf dem deutschen Strommarkt, aber das allein hat ja noch nicht allzu viel zu sagen. Denn nach wie vor ist es so, dass die Entscheidungsgewalt immer noch bei den vier großen Energiekonzernen E.On, RWE EnBW und Vattenfall liegt und auf diese Weise kein wirklicher Wettbewerb statt findet.
Es gibt zwar inzwischen zahlreiche Billiganbieter auf dem deutschen Strommarkt, doch diese können bislang noch nicht wirklich wirtschaftlich walten – das hat zur Folge, dass die kleinen Stromunternehmen keine nennenswerten Gewinne verzeichnen können.
Energiesparbude zeigt Möglichkeiten zum Stromsparen auf
Mit der „Energiesparbude“ bietet der Stromversorger CLEVERGY jungen Menschen nun in Kooperation mit den beiden Portalen studiVZ, meinVZ und UNICUM die Möglichkeit, auf virtuelle Art und Weise heraus zu finden, wie sich Strom sparen lässt. So kann man zum Beispiel auch anhand des Beispiels einer WG testen, wie sich hier der Stromverbrauch reduzieren lässt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Strom in Deutschland ist zu teuer
Wie man nun im Rahmen einer Studie heraus fand, bezahlen die meisten Haushalte in Deutschland zu viel Geld für ihren Strom. Und das, obwohl die Großhandelspreise gesunken sind. Das Problem dabei ist, dass diese Preisreduzierungen nicht an die Verbraucher weitergegeben werden. Derzeit zahlt man in Deutschland durchschnittlich 5,8 Prozent mehr für den Strom. Verbraucherschützer fordern daher nun, dass die Wettbewerbshüter sich um diesen Fall kümmern und eine Überprüfung vornehmen. Diesen Beitrag weiterlesen »
