Archiv für Februar 2010

Im Dschungel der Stromtarife

Mehr als 900 Anbieter mit mehr als 9000 Tarifen tummeln sich zurzeit auf dem deutschen Stromanbieter – Markt. Wer soll da noch durch sehen?

Natürlich wir, die Verbraucher und dafür gibt es ja auch wiederum jede Menge Vergleichsanbieter. Und obwohl fast jeder für sich den Anspruch erhebt unabhängig zu vergleichen, sollte man trotzdem lieber mehrere Vergleichsanbieter unter die Lupe nehmen. Schwierig dabei ist natürlich, dass regional manchmal keine wirklich große Auswahl unter den Anbietern bleibt, da ein oder zwei Große sich bisher das Verteilermonopol gesichert haben.

Die Stiftung Warentest ist deshalb noch letztes Jahr den Anbietern etwas näher gerückt und hat seine eigenen Informationen erhoben. Mit Hilfe einer Online-Umfrage wurde zuerst ermittelt, was den Verbrauchern eigentlich überhaupt wichtig ist und dann wurden gezielt Anbieter geprüft. Dabei wurden immerhin 16 Stromanbieter und 30 Stromtarife unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse finden Sie hier.

Die Seite bietet aber auch die Ergebnisse der Umfrage. Was ist Verbrauchern wirklich wichtig? Laut Stiftung Warentest beteiligten sich ca. 4000 Verbraucher an dieser Online-Umfrage und, wen wundert’s jetzt wirklich – der Preis steht an erster Ausschlag gebender Stelle für einen Anbieterwechsel oder ein Treueverhältnis.

Fördergelder für Solarenergie

Nun ist es raus: die Förderprogramme für den Einsatz von Technik zur Erzeugung von Solarenergie werden im Jahr 2010 ordentlich geschrumpft. Während einige Bundesländer bereits damit begonnen haben, lassen sich andere übers Jahr Zeit. Wer also sein Haus noch mit dieser ökologischen Energiegewinnung ausrüsten möchte, sollte sich gut umhören und -sehen und vor allem auch beeilen. Doch auch wenn Fördergelder selbst gestrichen oder zumindest drastisch reduziert werden, so bleiben dennoch Vorteile erhalten, die über den ökologischen Sinn hinaus zur Entscheidung für Solarenergie beitragen.

So bleiben z.B. die steuerlichen Vorteile erhalten und auch die Einspeisungsvergütung, wenn auch in reduziertem Maße, wird weiterhin die Strombezugskosten übersteigen. Auch Kredite mit Sonderkonditionen, wie zum Beispiel die der „Umweltbank“, tragen dazu bei, den Umstieg auf erneuerbare erschwinglich zu machen. Und eines sollte man auch nicht vergessen – die Anschaffungskosten sinken kontinuierlich.

Informationen zu Banken, die thematische Kredite anbieten, welche Bundesländer noch Fördergelder gewähren und wie die Einspeisungsvergütungen aussehen, finden Sie unter anderem auf den Websites: www.solarserver.de oder www.erneuerbare-energien.de. Beide Seiten sind recht übersichtlich und vor allem informativ gestaltet. Für letztere Adresse zeichnet das Bundesumweltamt als Herausgeber und wo, wenn nicht hier, sollte man die neuesten Änderungen erfahren können.

Neue Erfindungen – Atmen für den Strom

In den letzten Jahren hört man vermehrt von neuen Möglichkeiten der Stromerzeugung, und in einigen Fällen klingen diese Ideen im ersten Moment auch schon mal recht ungewöhnlich: So könnte man zum Beispiel auch mit Hilfe des menschlichen Körpers Strom erzeugen. Wie das geht? Der Mensch gibt bei jedem Atemzug und auch bei jedem Schritt Energie ab – es fehlte bislang nur an geeigneten Möglichkeiten, diese auch zu nutzen bzw. umzuwandeln. Nano-Forscher von der Princeton University im US-Bundesstaat New Jersey sind jedoch auf einem guten Wege dahin, denn sie haben nun ein Material entwickelt, mit dem man diese Vision auch umsetzen könnte. Diesen Beitrag weiterlesen »

Das Energiewirtschaftsgesetz

Natürlich gibt es ein solches in Deutschland und man höre und staune, bereits seit 1935. Allerdings wurden in jenem ersten Energiewirtschaftsgesetz nur festgehalten und festgelegt, wie sich die Versorgungsunternehmen mit Ausschließlichkeits- Konzessionen vertraglich in den jeweiligen Kommunen die Monopole sicherten.

Zwar wurde 1957 das „Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen“ eingebracht, doch die berühmte Regel von der Ausnahme machte eben das Energiewirtschaftsgesetz.

Bis jetzigen Zeitpunkt durchlief dieses Gesetz derweil 4 Änderungen, die nicht nur europäische Einflüsse geltend machen, sondern auch anderen Anbietern endlich den Zugriff auf das lange monopolistisch verwaltete Verteiler-Netzwerk ermöglichte.

Die Änderung 2008 beinhaltet endlich auch erhebliche Rechte für die Verbraucher. Mess- und Abrechnungswesen sind hier festgehalten und welche Anrechte diesbezüglich die Endverbraucher haben. Die bisher letzte Änderung im Energiewirtschaftsgesetz erfolgte im August 2009 und betrifft den beschleunigten Ausbau von Hochspannungsnetzen. Interessant ist die geplante Änderung für 2010 – hier wird es um die Rechte des Naturschutzes und der Landschaftspflege gehen.

Lassen wir uns also überraschen, ob die Politik etwas dazu gelernt hat.

Die Haut als Stromlieferant

Es ist immer wieder von den unterschiedlichsten Möglichkeiten zu hören, wie Strom hergestellt werden kann – dass jedoch auch die Haut des Menschens in der Lage ist, Energie zu liefern, ist dagegen eher neu: Die Forscher des Fraunhofer Instituts ISS in Erlangen haben nun einen winzig kleinen Spannungswandler entwickelt, der auch schon mit einer Stromstärke von 20 Millivolt funktioniert. Dieser 1,5 Millimeter mal 1,5 Millimeter große bzw. Vielmehr kleine Spannungswandler ist in der Lage, mit Hilfe des Temperaturunterschieds von Haut- und Umgebungswärme Strom zu erzeugen.

Und da die moderne Elektronik heute oft nur sehr geringe Mengen an Strom benötigt um betrieben zu werden, könnte man auf diese Weise auch glatt den Akku eines mp3-Players oder auch Handys wieder mit neuer Energie versorgen. Der Akku, in dem die Energie gesammelt wird, ist immerhin in der Lage bis zu 3,3 Volt abzugeben. Weitere Informationen dazu finden sich hier.

Elektroautos für den deutschen Markt – Es wird konkreter

Schon seit einer ganzen Weile ist immer wieder vom Elektroauto die Rede, nur ist es im hiesigen Handel bislang kaum zu finden. In Bochum fand nun das CAR-Symposium statt, bei dem sich verschiedene Firmen der Autobranche trafen – unter anderem auch Daimler, deren Elektro-Smarts immerhin schon vereinzelt (insgesamt um die 1000 Exemplare) durch die Straßen der Hauptstadt düsen. Für das Jahr 2012 ist dann allerdings eine Serienproduktion im fünfstelligen Bereich geplant. Gleichzeitig werde mit der Massenproduktion dann auch der Preis dieser umweltfreundlichen Fahrzeuge sinken, die zur Zeit noch relativ teuer sind. Allein die Lithium-Batterie für ein Elektroauto kostet momentan schon so viel wie ein handelsüblicher Kleinwagen.

Im vergangenen Jahr zählte das Kraftfahrt-Bundesamt gerade mal 162 zugelassene Elektrofahrzeuge. Daimler ist jedoch nicht der einzige Fahrzeugbauer, der die Produktion von Elektroautos vorantreibt, so plant Opel mit dem Ampera ebenfalls ein batteriebetriebenes Fahrzeug, bei BMW ist es der „Mini E“ und bei VW der „Elektro-Golf“. Und sogar Porsche plant in nicht allzu ferner Zukunft einen Elektro-Sportwagen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Nützliche Hilfsmittel im Energiesparshop

Das Portal Stromvergleich.de bietet den Besuchern seit kurzem auch einen Energiesparshop, in dem sich sowohl kleinere als auch größere Hilfsmittel finden, mit denen den Verbrauchern das Stromsparen leicht gemacht werden soll. Auf diese Weise können sich nicht nur beim Strom und Gas, sondern auch bei den Heizkosten und dem Wasserverbrauch sparen – das kommt nicht nur der Umwelt zugute, sondern darüber hinaus langfristig auch dem eigenen Geldbeutel. Und dabei muss noch nicht mal auf den gewohnten Komfort verzichtet werden.

Laut Stromvergleich.de rechnet sich auch der Anschaffungspreis eines solchen Geräts schon nach einer kurzen Weile, so dass man bei dieser Sache eigentlich nur gewinnen kann. Ein Programmierstick, mit dem die Nutzer den Stromverbrauch von bis zu zehn Räumen anhand eines USB-Anschlusses per PC oder Laptop steuern können, kostet so zum Beispiel 36,84 Euro, inklusive Software, und allem drum und dran. Allerdings findet man auch noch viele andere Produkte im Shop. Neben dem Wechsel des Strom- oder auch Gasanbieters scheint dies also ebenfalls eine sinnvolle Möglichkeit zu sein, Kosten einzusparen und auf diesem Wege auch gleich noch was für die Umwelt zu tun.