Archiv für April 2010
Auf Sparkurs mit Ökostrom
Laut einer neuen Studie lohnt sich Ökostrom gewaltig – und das nicht nur aus Umweltschutzgründen. In vielen Fällen sind umweltfreundliche Tarife sogar günstiger als Standard-Gebührensätze. Doch auch hier sollte man achtgeben. Nicht alle grünen Anbieter sind gleich gut.
Trotz höherer Produktionskosten sind Ökostromprodukte mit strengen Gütesiegeln meist günstiger als die sogenannten Grundversorgungstarife. Dabei handelt es sich um Tarife, die beispielsweise die Stadtwerke anbieten. Verbraucher können bei TÜV-zertifizierten Tarifen, wie beispielsweise ESWE, E wie einfach oder Vattenfall bis zu 100,00 € im Jahr sparen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Deutsche Firmen machen Amerika grüner
In den USA startet nun die Ökowende und Deutschlands Firmen werden davon profitieren. Mit Hochdruck werden Wind-, Solar- und Biotechnologien in die neue Welt exportiert. Milliardengewinne werden erwartet – und Amerikas grüne Revolution vorangetrieben.
Haben bisweilen Viehherden und Ölpumpen das Bild Texas geprägt, könnte dies bald der Vergangenheit angehören. Windräder können nunmehr das Bild prägen. So hat der Stromgigant Eon bis zu 627 Windräder in Texas errichtet. Diese produzieren bis zu 780 Megawatt Strom – genügend um 230.000 Haushalte zu versorgen. Trotz zahlreicher Erdölvorkommen gehört Texas mittlerweile zu den wichtigsten Standorten für Windenergie. Diesen Beitrag weiterlesen »
Kernkraftbranche setzt auf Mini-Reaktoren
Mit Mini-Meilern will sich die Kernenergie sozusagen die Zukunft sichern beziehungsweise erst einmal retten. Die unterirdischen Kleinkraftwerke sollen nämlich sicherer sein als große Anlagen und Atomstrom nebenbei noch billiger machen. Kritiker halten diese Pläne jedoch für äußerst unwirtschaftlich.
Im eisigen Alaska ist Energie nicht nur besonders notwendig, sondern ebenso teuer. Jeden Tag flattern den Einwohnern Stromrechnungen über mehrere Hundert Dollars ins Haus. Doch das kann bald ein Ende haben. Diesen Beitrag weiterlesen »
Vulkanausbruch in Island – Photovoltaikanlagen nicht bedroht
Die Medien rissen sich um dieses Thema. Ein möglicher Triebwerksausfall bei einem Flugzeug aufgrund der Vulkanasche wäre eine Katastrophe, nicht nur für die Luftfahrtgesellschaft selbst. Aber welche Auswirkungen hat die Aschewolke auf alle anderen Dinge?
Seit Ausbruch des Gletschervulkans in Island wird über kurz- oder langfristige Ausfälle diskutiert. Nunmehr stellte sich auch die Solarindustrie immer wieder die Frage, welche Auswirkungen die Vulkanasche wohl auf die Sonnenmodule hätte. Doch schnell konnte man Entwarnung geben. Diesen Beitrag weiterlesen »
Haushalte verschwenden jährlich 14 Milliarden Euro
Die Deutschen verbrauchen tatsächlich zu viel Energie. Laut einer neuen Studie werden jährlich Milliarden durch die deutschen Haushalte verschwendet. Grund dafür liegt laut dem Geschäftsführer der Frankfurter Messe in den bisher nicht erkannten und genutzten Einsparmöglichkeiten. Dabei liegen diese bei 50 %.
Bei diesen Einsparmöglichkeiten handelt es sich garantiert nicht um Verzicht, sondern ausschließlich um Änderungen der Gewohnheiten. So verbrauchen moderne LEDs weniger als herkömmliche Glühbirnen. LEDs sollen die Glühbirnen oder auch Energiesparlampen ablösen.
Auch durch den Kauf von modernen Kühlschränken und Waschmaschinen lässt sich langfristig eine Menge einsparen.
Hier kann man seine eigenen Erfahrungen zum Thema äußern.
Energiepreise treiben Inflationsrate auf 1,1 Prozent hoch
Die Verbraucherpreise haben sich in Deutschland besonders im März deutlich erhöht. Grund dafür sind die gestiegenen Energiepreise. Im Januar hat der Anstieg noch bei 0,8 Prozent und im Februar bei 0,6 Prozent gelegen. Heißt also, dass im Vergleich zum Vormonat die Verbraucherpreise im März um 0,5 Prozent gestiegen sind.
Besonders seien die Preise für leichtes Heizöl sowie Kraftstoffe gestiegen. Hätte man eben diese Preisanstiege im März 2010 nicht berücksichtigt, hätte die Inflationsrate lediglich bei 0,3 Prozent gelegen. Heißt also, dass ohne den starken Energiepreisanstieg eine deutlich niedrigere Rate zu verzeichnen gewesen wäre.
Genaue Angaben über die weitere Entwicklung will man noch nicht abgeben, jedoch scheint ein weiterer Anstieg nicht verwunderlich zu sein.
Angriff auf Energie-Giganten
Ein ungleicher Kampf der Konzerne wurde ins Rollen gebracht. Zahlreiche Kommunen wollen sich zum Versorger aufschwingen und kaufen Strom- und Gasnetze. Satte Rendite und eine bessere Klimabilanz werden erwartet. Jedoch geben die Energieriesen die Infrastruktur nicht ohne Widerstand auf.
Die folgenden Kommunen machten bisher eher selten Schlagzeilen, doch jetzt wollen sie RWE, dem Giganten der Energiebranche, die Stromversorgung in ihrer Region entreißen: Olfen, Ascheberg, Havixbeck, Billerbeck, Nordkirchen, Senden, Rosendahl und Lüdingshausen. Im vergangen Sommer haben sie gemeinsame Stadtwerke gegründet. 2013 wollen sie gemeinsam mit einem Partner das lokale Stromnetz des Energiekonzerns übernehmen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Schlammschlacht um Gülle-Kraftwerke
Im schwäbischen Nürtingen hat man es sich zur Aufgabe gemacht, mit Hilfe der Initiative „Biss“ Bäume zu retten – und zwar vor Biogasanlagen. 45.000 Tonnen Speiseresten sollen darin vergoren und zu Gas verarbeitet werden. Die Anwohner befürchten nicht nur die Rodung von etwa 2,2 Hektar Hainbuchen-Mischwald, sondern, noch viel schlimmer, einen unangenehmen süßlichen Geruch. So betont eine Sprecherin der „Biss“-Initiative, dass man nicht prinzipiell gegen Biogasanlagen ist, jedoch aber den geplanten Standort nicht tolerieren kann.
Quer durch die Republik kam es bisweilen zu Bürgerinitiativen gegen die vermeintliche Bedrohung aus Ökowerken. Demonstrationen und Unterschriften sammeln sind ihre Methoden und bisher haben sich diese auch bewährt. B Diesen Beitrag weiterlesen »
„Repowering“ durch Riesenwindräder
Die deutsche Windbranche steckt deutlich im Höhenrausch. Noch größer, noch kräftiger, das sind die Ziele. Alte Mühlen werden durch moderne Rotoren ersetzt. Ein Trend, der sich nicht erst seit ein paar Wochen durchsetzt. Die neuen Anlagen ragen teils 150 Meter in den Himmel. Jedoch fühlen sich häufig Anwohner bedrängt und wollen nun die Riesenräder stoppen.
In einer kleinen Gemeinde südwestlich von Husum, Simonsberg genannt, ist eine Zukunftsvision der Windenergie bereits Wirklichkeit geworden. So haben Eigentümer elf ihrer dreizehn Windräder abmontieren lassen. Stattdessen ragen jetzt drei riesige Räder in den Himmel. Die neuen Räder liefern weitaus mehr Energie, als die elf kleineren Räder zusammen. Auch in anderen Gemeinden steht dieser Trend nun bevor. Diesen Beitrag weiterlesen »
Nabucco-Pipeline verspätet sich
Der Bau der Prestige-Pipeline Nabucco könnte sich verzögern. Laut Medien wird die von der EU mitgeplante Pipeline frühestens 2018 in Betrieb genommen. Jedoch bestreitet Miteigentümer RWE diese Verspätung. Die Pipeline soll Gas aus Zentralasien nach Europa transportieren und damit die Abhängigkeit der Europäer von russischen Lieferungen verringern.
Bislang war vorgesehen, dass Nabucco 2014 bereits Erdgas nach Europa transportieren sollte. Die Planungen seien jedoch noch nicht abgeschlossen und man hofft 2010 auf einen endgültigen Abschluss, dass ein Bau vorgenommen werden kann. In den vergangenen Monaten sind die Chancen dazu erheblich gestiegen.
Die voraussichtlichen Baukosten belaufen sich auf 7,9 Milliarden Euro. Diesen Beitrag weiterlesen »



