Archiv für die Kategorie „Stromerzeuger“

Massenentlassungen bei den großen Stromversorgern?

Die großen Energieversorgern drohen mit der Entlassung von zehntausenden Mitarbeitern. Beim Energiekonzern RWE AG sollen allein 8000 Mitarbeiter entlassen werden im Rahmen einer Umstrukturierung. Die Gewerkschaften zeigen sich gegenüber der “Rheinischen Post” allerdings skeptisch. Die Verantwortlichen bei RWE trennt sich von einigen Beteiligungen und wird als Deinvestition bezeichnet. Laut dem RWE-Sprecher Volker Heck muss sich kein Mitarbeiter um seinen Arbeitsplatz sorgen, wenn alles so klappen sollte wie geplant.

Der Verkauf der Beteiligungen bedeute nicht die gleich die Kündigung von Mitarbeitern. Es sollen ausgewählte Gas- und Kohlekraftwerke in die Eigenverantwortung entlassen werden. Nach Angaben des Energiekonzerns könnten sich den Angestellten dadurch völlig neue Perspektiven eröffnen. Der Hauptgrund für die derzeit schwierige Situation sei der überraschende Atomausstieg. Die Abschaltung der Kernkraftwerk kostet Milliarden und zugleich müssen die Energieversorger die Stromversorgung sicherstellen. Diese Kosten müssen irgendwie ausgeglichen werden. Neben RWE sollen auch E.ON und EnBW bereits Entlassungen planen aber diese Pläne sind bisher nicht bestätigt worden.

Preise im Juli auf bislang höchstem Niveau

Das Statistische Bundesamt teilte heute mit, dass sich der Anstieg der Verbraucherpreise im Juli um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat erhöhten. In Bezug auf das vorige Jahr beläuft sich der Anstieg auf 1,2 Prozent und das, obwohl die Beschaffungskosten um ca. 0,8 Cent pro Kilowattstunde gesunken sind. Der Juli hat somit den Mai eingeholt und die Jahresaussteuerung erreicht ihr momentanes Höchstniveau. Man korrigierte sich dabei etwas nach oben, da für den Juli nur 0,2 Prozent erwartet wurden. Die Preise stiegen bereits im Juni auf 0,1 Prozent, woraus man eine Jahresaussteuerung von 0,9 Prozent errechnete. Diesen Beitrag weiterlesen »

RWE: wirklich bester Stromanbieter?

Die Kunden des Stromanbieters RWE wurden von der Verbraucherzentrale Nordrheinwestfalen davon abgeraten bereits jetzt in einen neuen Stromtarif mit Preisgarantie zu wechseln. Grund dafür sind die Preise, die deutlich über dem Niveau anderer günstiger Stromanbieter liegen. Offenbar will RWE seine Kunde schon vor Ablauf der Vertragslaufzeit in einen neuen Tarif locken. Diesen Beitrag weiterlesen »

Auf Sparkurs mit Ökostrom

Laut einer neuen Studie lohnt sich Ökostrom gewaltig – und das nicht nur aus Umweltschutzgründen. In vielen Fällen sind umweltfreundliche Tarife sogar günstiger als Standard-Gebührensätze. Doch auch hier sollte man achtgeben. Nicht alle grünen Anbieter sind gleich gut.

Trotz höherer Produktionskosten sind Ökostromprodukte mit strengen Gütesiegeln meist günstiger als die sogenannten Grundversorgungstarife. Dabei handelt es sich um Tarife, die beispielsweise die Stadtwerke anbieten. Verbraucher können bei TÜV-zertifizierten Tarifen, wie beispielsweise ESWE, E wie einfach oder Vattenfall bis zu 100,00 € im Jahr sparen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Kernkraftbranche setzt auf Mini-Reaktoren

Mit Mini-Meilern will sich die Kernenergie sozusagen die Zukunft sichern beziehungsweise erst einmal retten. Die unterirdischen Kleinkraftwerke sollen nämlich sicherer sein als große Anlagen und Atomstrom nebenbei noch billiger machen. Kritiker halten diese Pläne jedoch für äußerst unwirtschaftlich.

Im eisigen Alaska ist Energie nicht nur besonders notwendig, sondern ebenso teuer. Jeden Tag flattern den Einwohnern Stromrechnungen über mehrere Hundert Dollars ins Haus. Doch das kann bald ein Ende haben. Diesen Beitrag weiterlesen »

Energiepreise treiben Inflationsrate auf 1,1 Prozent hoch

Die Verbraucherpreise haben sich in Deutschland besonders im März deutlich erhöht. Grund dafür sind die gestiegenen Energiepreise. Im Januar hat der Anstieg noch bei 0,8 Prozent und im Februar bei 0,6 Prozent gelegen. Heißt also, dass im Vergleich zum Vormonat die Verbraucherpreise im März um 0,5 Prozent gestiegen sind.

Besonders seien die Preise für leichtes Heizöl sowie Kraftstoffe gestiegen. Hätte man eben diese Preisanstiege im März 2010 nicht berücksichtigt, hätte die Inflationsrate lediglich bei 0,3 Prozent gelegen. Heißt also, dass ohne den starken Energiepreisanstieg eine deutlich niedrigere Rate zu verzeichnen gewesen wäre.

Genaue Angaben über die weitere Entwicklung will man noch nicht abgeben, jedoch scheint ein weiterer Anstieg nicht verwunderlich zu sein.

Angriff auf Energie-Giganten

Ein ungleicher Kampf der Konzerne wurde ins Rollen gebracht. Zahlreiche Kommunen wollen sich zum Versorger aufschwingen und kaufen Strom- und Gasnetze. Satte Rendite und eine bessere Klimabilanz werden erwartet. Jedoch geben die Energieriesen die Infrastruktur nicht ohne Widerstand auf.

Die folgenden Kommunen machten bisher eher selten Schlagzeilen, doch jetzt wollen sie RWE, dem Giganten der Energiebranche, die Stromversorgung in ihrer Region entreißen: Olfen, Ascheberg, Havixbeck, Billerbeck, Nordkirchen, Senden, Rosendahl und Lüdingshausen. Im vergangen Sommer haben sie gemeinsame Stadtwerke gegründet. 2013 wollen sie gemeinsam mit einem Partner das lokale Stromnetz des Energiekonzerns übernehmen. Diesen Beitrag weiterlesen »

„Repowering“ durch Riesenwindräder

Die deutsche Windbranche steckt deutlich im Höhenrausch. Noch größer, noch kräftiger, das sind die Ziele. Alte Mühlen werden durch moderne Rotoren ersetzt. Ein Trend, der sich nicht erst seit ein paar Wochen durchsetzt. Die neuen Anlagen ragen teils 150 Meter in den Himmel. Jedoch fühlen sich häufig Anwohner bedrängt und wollen nun die Riesenräder stoppen.

In einer kleinen Gemeinde südwestlich von Husum, Simonsberg genannt, ist eine Zukunftsvision der Windenergie bereits Wirklichkeit geworden. So haben Eigentümer elf ihrer dreizehn Windräder abmontieren lassen. Stattdessen ragen jetzt drei riesige Räder in den Himmel. Die neuen Räder liefern weitaus mehr Energie, als die elf kleineren Räder zusammen. Auch in anderen Gemeinden steht dieser Trend nun bevor. Diesen Beitrag weiterlesen »

Nabucco-Pipeline verspätet sich

© nabucco-pipeline.com

Der Bau der Prestige-Pipeline Nabucco könnte sich verzögern. Laut Medien wird die von der EU mitgeplante Pipeline frühestens 2018 in Betrieb genommen. Jedoch bestreitet Miteigentümer RWE diese Verspätung. Die Pipeline soll Gas aus Zentralasien nach Europa transportieren und damit die Abhängigkeit der Europäer von russischen Lieferungen verringern.

Bislang war vorgesehen, dass Nabucco 2014 bereits Erdgas nach Europa transportieren sollte. Die Planungen seien jedoch noch nicht abgeschlossen und man hofft 2010 auf einen endgültigen Abschluss, dass ein Bau vorgenommen werden kann. In den vergangenen Monaten sind die Chancen dazu erheblich gestiegen.

Die voraussichtlichen Baukosten belaufen sich auf 7,9 Milliarden Euro. Diesen Beitrag weiterlesen »

Kommunale Beratungsstelle für Windenergie eröffnet

Das Bundesumweltministerium hat zusammen mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) eine Informationsbörse eingerichtet, die Kommunen beim Ersetzen älterer Windanlagen durch neuere, leistungsstarke Anlagen unterstützt. Das Ganze wird auch Repowering genannt.

Auf diese Weise soll die Anzahl der Windräder reduziert werden und das Landschaftsbild verbessert. Höhere Stromerträge und sichere Arbeitsplätze werden ebenfalls erwartet. Die Repowering-InfoBörse wird künftig von der Kommunalen Umwelt-Aktion (U.A.N.) mit Sitz in Hannover betrieben. Diesen Beitrag weiterlesen »