Archiv für die Kategorie „Stromerzeuger“
Nabucco-Pipeline verspätet sich
Der Bau der Prestige-Pipeline Nabucco könnte sich verzögern. Laut Medien wird die von der EU mitgeplante Pipeline frühestens 2018 in Betrieb genommen. Jedoch bestreitet Miteigentümer RWE diese Verspätung. Die Pipeline soll Gas aus Zentralasien nach Europa transportieren und damit die Abhängigkeit der Europäer von russischen Lieferungen verringern.
Bislang war vorgesehen, dass Nabucco 2014 bereits Erdgas nach Europa transportieren sollte. Die Planungen seien jedoch noch nicht abgeschlossen und man hofft 2010 auf einen endgültigen Abschluss, dass ein Bau vorgenommen werden kann. In den vergangenen Monaten sind die Chancen dazu erheblich gestiegen.
Die voraussichtlichen Baukosten belaufen sich auf 7,9 Milliarden Euro. Diesen Beitrag weiterlesen »
Kommunale Beratungsstelle für Windenergie eröffnet
Das Bundesumweltministerium hat zusammen mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) eine Informationsbörse eingerichtet, die Kommunen beim Ersetzen älterer Windanlagen durch neuere, leistungsstarke Anlagen unterstützt. Das Ganze wird auch Repowering genannt.
Auf diese Weise soll die Anzahl der Windräder reduziert werden und das Landschaftsbild verbessert. Höhere Stromerträge und sichere Arbeitsplätze werden ebenfalls erwartet. Die Repowering-InfoBörse wird künftig von der Kommunalen Umwelt-Aktion (U.A.N.) mit Sitz in Hannover betrieben. Diesen Beitrag weiterlesen »
EU will Marktmacht der Strom-Riesen bekämpfen
Eine mächtige Allianz bildet sich nunmehr gegen die Marktmacht der großen deutschen Energieversorger: Politiker in Brüssel und Berlin wollen den Wettbewerb beim Strom deutlich verstärken. Ziel ist dabei ein funktionierender europäischer Binnenmarkt für Elektrizität.
Auf nunmehr massiven Druck müssen sich die vier großen Energiekonzerne E.on, RWE, EnBW und Vattenfall Europe einstellen. Diese bekommen sie nämlich laut einem Zeitungsbericht von der EU-Kommission, der Bundesregierung und dem Bundeskartellamt. Grund dafür ist die Marktmacht der Unternehmen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Solarstrom aus der Wüste – Sonnenkraft soll im Sand zwischengespeichert werden
Das Projekt „Desertec“ ist mittlerweile sehr wohl bekannt und hat für vielerlei Schlagzeilen gesorgt. Nun verfolgen Forscher hinsichtlich diesen Projekts eine weitere bahnbrechende Idee: Sand soll dazu genutzt werden, Sonnenenergie in der Wüste zwischenzuspeichern, denn schließlich gäbe es davon genügend an den Standorten solarthermischer Kraftwerke.
Die vergleichsweise einfache Zwischenspeicherung von Sonnenenergie in solarthermischen Kraftwerken macht die Solarthermie besonders attraktiv. Solch ein Kraftwerk kann nämlich theoretisch rund um die Uhr eine konstante Energiemenge liefern – ein entscheidender Vorteil gegenüber Windkraft- und Photovoltaikanlagen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Windparks sollen Ökostromnetz bezahlen
Eine finanzielle Beteiligung der Bundesregierung an dem geplanten länderübergreifenden Stromnetz für Windkraft liegt außer Frage. Die Finanzierung sei Sache der beteiligten Firmen. Vor allem Betreiber von Windkraftanlagen in den Nordsee-Anrainerstaaten sollen einen Beitrag leisten.
Der Plan für das Ökostromnetz geht auf eine Initiative der Europäischen Union zurück. Ziel sei es, die naturbedingten Schwankungen bei der Erzeugung von Strom aus Windkraftanlagen auszugleichen. Die Kosten für dieses Unterfangen werden auf 30 Milliarden Euro geschätzt. Mit einer Realisierung sei jedoch erst in frühestens 10 Jahren zu rechnen.
Neubau von Atomkraftwerken gefordert
„Deutschland fehlt ein energie- und klimapolitisches Gesamtkonzept“. Dies war die nüchterne Erkenntnis der DPG-Jahrestagung. Für die langfristige Energieforschung wird zu wenig Geld ausgegeben. Auch hier wurde wieder heiß über das Thema der Überförderung von Photovoltaikanlagen gesprochen, auch wenn diese schon ein wenig gesenkt wurde. Forderte man doch eher den Neubau von Atomkraftwerken. Alte Kraftwerke sollten stillgelegt und neue Reaktoren gebaut werden. Neue Kraftwerke seien einfach sicherer und effizienter. Der Anteil des Atomstroms in Deutschland solle dabei nicht erhöht werden, sondern einfach nur gehalten werden.
Plädiert wurde nun dafür, durch erneuerbare Energien nicht Atomkraft-, sondern Kohlekraftwerke zu ersetzen.
Politisch ist diese Forderung jedoch kaum durchsetzbar und das ist bekannt. Spricht man derzeit doch nur von Verlängerungen von den Laufzeiten der AKW. Einen Neubau wagt keiner in den Mund zu nehmen, da die Widerstände der Bevölkerung zu gravierend sind. Diesen Beitrag weiterlesen »
E.on lässt Strompreise weiter steigen
Bereits im vergangenen Jahr hat der Stromkonzern E.on die Preise erhöht. Nun können sich Kunden auf eine weitere Welle gefasst machen. Wer in Hamburg oder Schleswig-Holstein lebt, hat ein schweres Los gezogen, denn hier soll der Strom bis zu 6,5 % ansteigen. Begründet wird diese Erhöhung mit höheren Kosten für erneuerbare Energien und erhöhten Netzentgelten.
Die Strompreiserhöhung soll im Mai dieses Jahres stattfinden. Die Durchschnittspreiserhöhung des Anbieters liegt bei 4,2 %. Jedoch fallen die Belastungen dieser Steigerung unterschiedlich aus. So sollen beispielsweise E.on-Kunden in Thüringen von Preiserhöhungen verschont bleiben. Diesen Beitrag weiterlesen »
Hohe Strompreise scharf von Verbraucherschützern kritisiert
Mittlerweile ist die Entwicklung nicht mehr nur für Verbraucher schwer nachvollziehbar. Im vergangenen Jahr konnte man eine Reduzierung der Preise für Elektrizität im Großhandel um rund 40 % vermerken. Die Privathaushalte mussten jedoch trotzdem weiter ordentlich zahlen. Daher braucht man sich über die Proteste der Verbraucherschützer nun auch nicht wundern. Diesen Beitrag weiterlesen »
Strom- und Gaspreise werden erhöht
Das ist nun eigentlich nichts Neues – die Strom- und Gaspreise sollen in der nächsten Zeit wieder teurer werden. Insgesamt wollen rund 52 Grundversorger die Preise für den Strom anheben, ähnliches war allerdings auch schon in den letzten Monaten geschehen, so dass ein durchschnittlicher deutscher Haushalt inzwischen von einer Mehrbelastung in Höhe von rund 70 Euro im Jahr ausgehen muss. Seit Beginn des Jahres haben rund 20 Prozent der Grundversorger die Preise erhöht, so dass die Strompreise um bis zu 6,2 Prozent gestiegen sind. Auch bei den Gaspreisen zeigt sich eine ähnliche Entwicklung, hier hoben die Grundversorger die Preise um immerhin sechs Prozent an.
Um diese ständigen Erhöhungen zu umgehen bleibt eigentlich nur eines – sich einen Tarif mit möglichst langer Preisbindung heraus zu suchen. Dabei sollte man dann allerdings auf das Kleingedruckte achten, denn diese Preisgarantien gelten in einigen Fällen nicht für alle Bestandteile des Tarifs.
Lage auf dem Strommarkt lässt zu wünschen übrig
Obwohl die offizielle Liberalisierung der Strommärkte eigentlich schon ein paar Jahre her ist, scheint sich im Kern noch nicht allzu viel geändert zu haben – es gibt zwar deutlich mehr Stromanbieter auf dem deutschen Strommarkt, aber das allein hat ja noch nicht allzu viel zu sagen. Denn nach wie vor ist es so, dass die Entscheidungsgewalt immer noch bei den vier großen Energiekonzernen E.On, RWE EnBW und Vattenfall liegt und auf diese Weise kein wirklicher Wettbewerb statt findet.
Es gibt zwar inzwischen zahlreiche Billiganbieter auf dem deutschen Strommarkt, doch diese können bislang noch nicht wirklich wirtschaftlich walten – das hat zur Folge, dass die kleinen Stromunternehmen keine nennenswerten Gewinne verzeichnen können.



