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Massenentlassungen bei den großen Stromversorgern?
Die großen Energieversorgern drohen mit der Entlassung von zehntausenden Mitarbeitern. Beim Energiekonzern RWE AG sollen allein 8000 Mitarbeiter entlassen werden im Rahmen einer Umstrukturierung. Die Gewerkschaften zeigen sich gegenüber der “Rheinischen Post” allerdings skeptisch. Die Verantwortlichen bei RWE trennt sich von einigen Beteiligungen und wird als Deinvestition bezeichnet. Laut dem RWE-Sprecher Volker Heck muss sich kein Mitarbeiter um seinen Arbeitsplatz sorgen, wenn alles so klappen sollte wie geplant.
Der Verkauf der Beteiligungen bedeute nicht die gleich die Kündigung von Mitarbeitern. Es sollen ausgewählte Gas- und Kohlekraftwerke in die Eigenverantwortung entlassen werden. Nach Angaben des Energiekonzerns könnten sich den Angestellten dadurch völlig neue Perspektiven eröffnen. Der Hauptgrund für die derzeit schwierige Situation sei der überraschende Atomausstieg. Die Abschaltung der Kernkraftwerk kostet Milliarden und zugleich müssen die Energieversorger die Stromversorgung sicherstellen. Diese Kosten müssen irgendwie ausgeglichen werden. Neben RWE sollen auch E.ON und EnBW bereits Entlassungen planen aber diese Pläne sind bisher nicht bestätigt worden.
Die Stromtarife werden erhöht
Besonders wenn es um den Strom geht, müssen Verbraucher immer tiefer in die Tasche greifen. In regelmäßigen Abständen erhöhen die großen Energieversorger ihre Preise für Strom und im nächsten Jahr ist das EnBW. Um satte 9,45 % werden die Strompreise von EnBW angehoben. Als Grund nannte der Energieversorger die Mehrkosten, die beim Ausbau von erneuerbaren Energien entstehen. Diesen Beitrag weiterlesen »
EU will Marktmacht der Strom-Riesen bekämpfen
Eine mächtige Allianz bildet sich nunmehr gegen die Marktmacht der großen deutschen Energieversorger: Politiker in Brüssel und Berlin wollen den Wettbewerb beim Strom deutlich verstärken. Ziel ist dabei ein funktionierender europäischer Binnenmarkt für Elektrizität.
Auf nunmehr massiven Druck müssen sich die vier großen Energiekonzerne E.on, RWE, EnBW und Vattenfall Europe einstellen. Diese bekommen sie nämlich laut einem Zeitungsbericht von der EU-Kommission, der Bundesregierung und dem Bundeskartellamt. Grund dafür ist die Marktmacht der Unternehmen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Lage auf dem Strommarkt lässt zu wünschen übrig
Obwohl die offizielle Liberalisierung der Strommärkte eigentlich schon ein paar Jahre her ist, scheint sich im Kern noch nicht allzu viel geändert zu haben – es gibt zwar deutlich mehr Stromanbieter auf dem deutschen Strommarkt, aber das allein hat ja noch nicht allzu viel zu sagen. Denn nach wie vor ist es so, dass die Entscheidungsgewalt immer noch bei den vier großen Energiekonzernen E.On, RWE EnBW und Vattenfall liegt und auf diese Weise kein wirklicher Wettbewerb statt findet.
Es gibt zwar inzwischen zahlreiche Billiganbieter auf dem deutschen Strommarkt, doch diese können bislang noch nicht wirklich wirtschaftlich walten – das hat zur Folge, dass die kleinen Stromunternehmen keine nennenswerten Gewinne verzeichnen können.
Kritik an Vattenfall
Die vier großen Energiekonzerne Deutschlands RWE, E.on, EnBW und Vattenfall haben es in der Vergangenheit immer möglichst gemieden, sich gegenseitig anzugreifen – kein Wunder, immerhin standen die vier ja auch oft genug von außerhalb unter Beschuss. Diesen Beitrag weiterlesen »
