Archiv für die Kategorie „Umwelt“

Vulkanausbruch in Island – Photovoltaikanlagen nicht bedroht

Die Medien rissen sich um dieses Thema. Ein möglicher Triebwerksausfall bei einem Flugzeug aufgrund der Vulkanasche wäre eine Katastrophe, nicht nur für die Luftfahrtgesellschaft selbst. Aber welche Auswirkungen hat die Aschewolke auf alle anderen Dinge?

Seit Ausbruch des Gletschervulkans in Island wird über kurz- oder langfristige Ausfälle diskutiert. Nunmehr stellte sich auch die Solarindustrie immer wieder die Frage, welche Auswirkungen die Vulkanasche wohl auf die Sonnenmodule hätte. Doch schnell konnte man Entwarnung geben. Diesen Beitrag weiterlesen »

Schlammschlacht um Gülle-Kraftwerke

Im schwäbischen Nürtingen hat man es sich zur Aufgabe gemacht, mit Hilfe der Initiative „Biss“ Bäume zu retten – und zwar vor Biogasanlagen. 45.000 Tonnen Speiseresten sollen darin vergoren und zu Gas verarbeitet werden. Die Anwohner befürchten nicht nur die Rodung von etwa 2,2 Hektar Hainbuchen-Mischwald, sondern, noch viel schlimmer, einen unangenehmen süßlichen Geruch. So betont eine Sprecherin der „Biss“-Initiative, dass man nicht prinzipiell gegen Biogasanlagen ist, jedoch aber den geplanten Standort nicht tolerieren kann.

Quer durch die Republik kam es bisweilen zu Bürgerinitiativen gegen die vermeintliche Bedrohung aus Ökowerken. Demonstrationen und Unterschriften sammeln sind ihre Methoden und bisher haben sich diese auch bewährt. B Diesen Beitrag weiterlesen »

„Repowering“ durch Riesenwindräder

Die deutsche Windbranche steckt deutlich im Höhenrausch. Noch größer, noch kräftiger, das sind die Ziele. Alte Mühlen werden durch moderne Rotoren ersetzt. Ein Trend, der sich nicht erst seit ein paar Wochen durchsetzt. Die neuen Anlagen ragen teils 150 Meter in den Himmel. Jedoch fühlen sich häufig Anwohner bedrängt und wollen nun die Riesenräder stoppen.

In einer kleinen Gemeinde südwestlich von Husum, Simonsberg genannt, ist eine Zukunftsvision der Windenergie bereits Wirklichkeit geworden. So haben Eigentümer elf ihrer dreizehn Windräder abmontieren lassen. Stattdessen ragen jetzt drei riesige Räder in den Himmel. Die neuen Räder liefern weitaus mehr Energie, als die elf kleineren Räder zusammen. Auch in anderen Gemeinden steht dieser Trend nun bevor. Diesen Beitrag weiterlesen »

Kommunale Beratungsstelle für Windenergie eröffnet

Das Bundesumweltministerium hat zusammen mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) eine Informationsbörse eingerichtet, die Kommunen beim Ersetzen älterer Windanlagen durch neuere, leistungsstarke Anlagen unterstützt. Das Ganze wird auch Repowering genannt.

Auf diese Weise soll die Anzahl der Windräder reduziert werden und das Landschaftsbild verbessert. Höhere Stromerträge und sichere Arbeitsplätze werden ebenfalls erwartet. Die Repowering-InfoBörse wird künftig von der Kommunalen Umwelt-Aktion (U.A.N.) mit Sitz in Hannover betrieben. Diesen Beitrag weiterlesen »

Solarstrom aus der Wüste – Sonnenkraft soll im Sand zwischengespeichert werden

© 2009 photos.com / jupiterimages

Das Projekt „Desertec“ ist mittlerweile sehr wohl bekannt und hat für vielerlei Schlagzeilen gesorgt. Nun verfolgen Forscher hinsichtlich diesen Projekts eine weitere bahnbrechende Idee: Sand soll dazu genutzt werden, Sonnenenergie in der Wüste zwischenzuspeichern, denn schließlich gäbe es davon genügend an den Standorten solarthermischer Kraftwerke.

Die vergleichsweise einfache Zwischenspeicherung von Sonnenenergie in solarthermischen Kraftwerken macht die Solarthermie besonders attraktiv. Solch ein Kraftwerk kann nämlich theoretisch rund um die Uhr eine konstante Energiemenge liefern – ein entscheidender Vorteil gegenüber Windkraft- und Photovoltaikanlagen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Windparks sollen Ökostromnetz bezahlen

© flickr.com/ Silke Ebel

Eine finanzielle Beteiligung der Bundesregierung an dem geplanten länderübergreifenden Stromnetz für Windkraft liegt außer Frage. Die Finanzierung sei Sache der beteiligten Firmen. Vor allem Betreiber von Windkraftanlagen in den Nordsee-Anrainerstaaten sollen einen Beitrag leisten.

Der Plan für das Ökostromnetz geht auf eine Initiative der Europäischen Union zurück. Ziel sei es, die naturbedingten Schwankungen bei der Erzeugung von Strom aus Windkraftanlagen auszugleichen. Die Kosten für dieses Unterfangen werden auf 30 Milliarden Euro geschätzt. Mit einer Realisierung sei jedoch erst in frühestens 10 Jahren zu rechnen.

Neubau von Atomkraftwerken gefordert

„Deutschland fehlt ein energie- und klimapolitisches Gesamtkonzept“. Dies war die nüchterne Erkenntnis der DPG-Jahrestagung. Für die langfristige Energieforschung wird zu wenig Geld ausgegeben. Auch hier wurde wieder heiß über das Thema der Überförderung von Photovoltaikanlagen gesprochen, auch wenn diese schon ein wenig gesenkt wurde. Forderte man doch eher den Neubau von Atomkraftwerken. Alte Kraftwerke sollten stillgelegt und neue Reaktoren gebaut werden. Neue Kraftwerke seien einfach sicherer und effizienter. Der Anteil des Atomstroms in Deutschland solle dabei nicht erhöht werden, sondern einfach nur gehalten werden.

Plädiert wurde nun dafür, durch erneuerbare Energien nicht Atomkraft-, sondern Kohlekraftwerke zu ersetzen.
Politisch ist diese Forderung jedoch kaum durchsetzbar und das ist bekannt. Spricht man derzeit doch nur von Verlängerungen von den Laufzeiten der AKW. Einen Neubau wagt keiner in den Mund zu nehmen, da die Widerstände der Bevölkerung zu gravierend sind. Diesen Beitrag weiterlesen »

Lebensmitteldiscounter bieten Ökostrom

© eprimo.de

Wer hätte das gedacht: vor allem der Discounter Lidl will sich nun ein umweltfreundliches Image zulegen. Denn nun wird hier auch Ökostrom der RWE-Tochter Eprimo verkauft. Neukunden werden, wie es so üblich ist, mit einem Einkaufsbonus von 100 € gelockt. Besonders verlockend scheint es zu sein, jedoch warnen Experten, dass dieses Angebot nicht besonders attraktiv sei.

Das Aktionspaket des Energiediscounters Eprimo soll bundesweit in mehr als 3000 Filialen erhältlich sein. Jedoch gilt dieses Angebot nur zwei Wochen und so lange der Vorrat reicht. Zur genauen Anzahl der vorrätigen Pakete will sich jedoch niemand äußern. Für nur 3,99 € kann man dieses Aktionspaket an der Lidl-Kasse erwerben. Die Anmeldung sollte dann bis zum 30. April 2010 bei Eprimo erfolgen. Gebunden ist man dann ein Jahr. Jedoch konnte Lidl auch zu den Strompreisen keine genauen Angaben machen, da diese regional variabel seien. Es wird aber versichert, dass der Strompreis bis 2011 stabil bleiben soll. Diesen Beitrag weiterlesen »

Neue Richtlinien bei Elektrogeräten

Die EU hat sich vorgenommen, in den folgenden Jahren erheblich die Energiekosten der Verbraucher zu senken, indem Leerlaufphasen vermieden werden. Seit 06. 01. 2010 hilft man nunmehr beim Energiesparen, indem man Geräten viele Anforderungen abverlangt, die vorher nicht relevant waren. Zu den Geräten gehören unter anderem Rechner, Waschmaschinen, Fernsehgeräte und andere Büro- und Haushaltsgeräte. Man sollte daher beim Neukauf darauf achten, dass in bestimmten Leerlaufzuständen der Höchstwert der Elektroleistung von 1 Watt eingehalten wird.

Außerdem muss der Hersteller umfangreich über mögliche Leerlaufzeiten informieren. Weitere hilfreiche Informationen dazu kann das Umweltbundesamt geben. Das Bundesumweltamt hält weitere Informationen zu diesem Thema bereit.

Kritik an Heizpilzen

„Heizpilze“, wie sie in der Öffentlichkeit häufig genannt werden, führen nach wie vor zu zahlreichen Diskussionen in der Öffentlichkeit, die man hautnah mitverfolgen kann. Im Vordergrund steht dabei der Klimaschutz, der in den letzten Monaten immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Sowohl gasbetriebene als auch elektrische Heizpilze sind in die Schusslinie geraten, da diese aus der Sicht vieler kritischer Beobachter der Umwelt erheblich schaden. Grund für diese im wahrsten Sinne des Wortes „heißen“ Diskussionen ist die Energie, die man im Freien geradezu vergeudet.

Es war bisher nicht vorhergesehen, Freiflächen zu beheizen. In Zeiten des wachsenden Umweltbewusstseins wird das immer mehr auch anderen Menschen bewusst, die mit harter Kritik nicht sparen.